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Kamera Test, Vergleich & Ratgeber 2021

Technische Daten bei einer Digitalkamera

Technische Daten bei Kameras

Technische Daten bei Kameras

Den perfekten Moment in Bildern festhalten. Genau das machen wir bereits seit vielen Jahrzehnten. Was zu Beginn nur bei einem Fotografen möglich war, wandelte sich schnell für alle Menschen um. Mit den ersten Fotoapparaten war das Fotografieren noch sehr mühselig. Alles musste per Hand eingestellt werden, die Anzahl der Fotos war auf ein Minimum begrenzt und der Film brauchte seine Zeit zum Entwickeln.

Von 28 Urlaubsfotos konnte man später gerade mal 20 nutzen. In Zeiten der Digitalisierung sieht das allerdings anders aus. Digitalkameras sind heute in der Lage, unzählige Fotos zu speichern. Gefällt uns eines nicht, dann kann es gleich gelöscht werden.

Komplizierte Technik oder einfache Bedienung?

Wer heute eine Digitalkamera kaufen möchte, bekommt zahlreiche technische Daten vorgelegt. Die meisten zielen auf die Bildqualität ab. Viele Nutzen sind jedoch schnell damit überfordert. Dabei ist es gar nicht so schwer, wenn man erst einmal weiß, was die einzelnen Punkte überhaupt bedeuten. Daten, die bei jedem Kauf von einer digitalen Kamera angegeben werden, sind zum Beispiel:

  • Bildsensor
  • Bild
  • ISO-Wert
  • Verschlusszeit
  • Blende
  • Zoom und Fokus

Der Bildsensor

Einfach erklärt legen die Sensoren die spätere Bildqualität fest. Der Sensor erfasst das Objekt und die Umgebung. Unterschiedliche Ladungen werden erzeugt. Diese können in der Kamera umgewandelt werden und das eigentliche Bild wird abgespeichert. Je besser der Bildsensor ist, desto mehr Details kann er aufnehmen. Das bedeutet, die Qualität ist hier deutlich besser. Die meisten digitalen Kameras haben bereits einen sehr guten Bildsensor, der für Hobbyaufnahmen absolut ausreichend ist.

Das Bild

Natürlich ist das Bild letztendlich nur so gut wie der Fotograf selber. Die Technik kann die Qualität jedoch deutlich unterstützen. Die Maßeinheit bei einem Bild ist die Pixelanzahl. Je mehr Pixel vorhanden ist, desto schärfer ist auch das Bild. Besteht das Foto zum Beispiel nur aus 100 einzelnen Punkten, dann wirkt es unscharf. Je mehr Megapixel eine Kamera besitzt, desto mehr Details und schärfe kommen am Ende auf das Ergebnis.

Der Iso-Wert

Hierbei geht es um die Lichtempfindlichkeit des Sensors. Der Iso-Wert kann bei den meisten Kameras nicht nur automatisch, sondern auch manuell geregelt werden. Die automatischen Einstellungen liefern jedoch bereits sehr gute Ergebnisse. Wer sich selbst am Einstellen versuchen möchte, sollte Folgendes beachten. Je höher dieser Wert, desto empfindlicher reagiert die Kamera auf Licht. An einem bewölkten Tag ist ein Wert zwischen 400 und 800 optimal. In der Nacht sollte der Wert deutlich höher eingestellt werden, bei Sonnenlicht niedriger.

Die Verschlusszeit

Bei dieser Einstellung handelt es sich um eine Funktion, die es bereits seit Beginn der Kamera gibt. Damit die Fotos gelingen, muss das Licht über eine gewisse Zeit einfallen können. Je dunkler es ist, desto länger sollte die Kamera Zeit haben. Die Verschlusszeit muss also verlängert werden. Bei Sonnenlicht kann die Zeit deutlich minimiert werden, da das helle Licht für eine schnelle Erfassung sorgt.

Die Blende

Hierunter versteht man die hintere Öffnung an einem Objektiv. Bei herkömmlichen Digitalkameras kann das Objektiv nicht abgenommen oder gewechselt werden. Die Blende ist jedoch immer vorhanden. Sie sorgt ebenfalls für den Lichteinfall. Wie weit diese geöffnet wird, kann mittels der Einstellungen vorgegeben werden. Je weiter sie auf ist, desto mehr Licht fällt ein. Dabei gilt je höher die eingestellte Zahl, desto kleiner ist die Öffnung in der Blende selber.

Der Zoomfunktion und der Fokus

Damit die ideale Qualität von Objekt fotografiert werden kann, ist das Fokussieren sehr wichtig. Hier wird ein bestimmter Punkt angepeilt und der Fokus stellt genau auf diesen Punkt das Bild scharf. Die Zoomfunktion dient dazu, weiter entfernte Objekte ebenfalls ablichten zu können. Je weiter das Objekt entfernt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Bild unscharf wird. Das kann jedoch mit einem Stativ oder einem Bildstabilisator ausgeglichen werden.


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